Unterschriftenaktion für die Kultur des Wortes und gegen Einschüchterung

Die Frankfurter Verlagsgruppe diffamiert und bedroht Autoren und ihre Verbände

Zur Frankfurter Buchmesse 2008 starteten der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di und der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. (BVjA) eine Unterschriftenaktion gegen die skandalösen Geschäftspraktiken der Frankfurter Verlagsgruppe August von Goethe Holding AG und machen damit auf nicht mehr hinnehmbare Geschäftspraktiken der Verlagsgruppe aufmerksam, die eines demokratischen Rechtsstaats nicht mehr würdig sind.

Die Frankfurter Verlagsgruppe unter ihrem Kapitaleigner und Verlagsgründer Dr. Markus Hänsel-Hohenhausen bzw. mit ihr verflochtene Einrichtungen (sog. „Brentano Gesellschaft Frankfurt mbH“, „Bund Deutscher Schriftsteller“, vgl z.B. Landgericht Frankfurt am Main vom 17.5.2005, Az: 2-03 O 730/04) gehen seit Jahren gegen kritische Äußerungen über ihr Geschäftsgebaren mit Diffamierungen im Internet vor. (Anonyme) Drohungen und Psychoterror gegen Kritiker sind zu beklagen. Kritiker werden bedroht, sogar ihre Arbeitgeber mit Drohschreiben angeschrieben und sie werden mit Klageandrohungen und Gerichtsverfahren eingeschüchtert (über 100 Gerichtsverfahren in drei Jahren).

Diese Maßnahmen widersprechen jeglichem Verständnis eines demokratischen Rechtsstaats und sind ein eklatanter Eingriff in die Meinungsäußerungsfreiheit von Autorenverbänden und Autoren und ein Zensurversuch reinsten Wassers. Eine solche Verlagsgruppe hat im Börsenverein des Deutschen Buchhandels nichts zu suchen, so heißt es bei VS und BVjA.

Die gesammelten Unterschriften werden dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels übergeben werden.

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Online-Unterschrift

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Weitere Informationen über die Geschäftspraktiken der sog. Frankfurter Verlagsgruppe August von Goethe